Welcher Typ Bräutigam sind Sie?

Sie wollen heiraten, haben aber noch immer keine Ahnung, was Sie zur Hochzeit anziehen sollen? Wir möchten Ihnen bei der Suche nach dem passenden Stil behilflich sein!
Der erste Schritt: Sprechen Sie mit Ihrer Verlobten! Richtig, vor dem großen Tag darf traditionell der Bräutigam das Kleid seiner Braut nicht sehen. Das heißt aber nicht, dass Sie sich vorab nicht in Stilfragen mit ihr beratschlagen können! Bevor sich jeder gesondert auf Kleidersuche begibt, entscheiden Sie gemeinsam, welcher Ton auf Ihrer Hochzeit vorherrschen soll: ob klassisch, elegant, modisch oder leger.
Der Anzugträger
Wer im Anzug heiratet, gilt als Pragmatiker. Ein Anzug ist sowohl für den Tag als auch für den Abend passend, obendrein ist er nach der Hochzeit weiter verwendbar. Eine gute Wahl also für den Bräutigam, der sich in aufwändigerer Garderobe „verkleidet“ fühlt. Auch ein Anzug kann überaus elegant wirken. Klassischer Schnitt und edler Stoff sind jedoch ein Muss. In schwarz, dunkelblau oder dunkelgrau wirken Sie geschmackssicher und seriös.
Vielleicht wollen Sie ja den Anlass nutzen, um sich einen Anzug maßschneidern zu lassen.
Accessoires: Krawatte, Weste, Einstecktuch, Manschettenknöpfe.
Der Smoking-Träger
Wer sich für den Smoking entscheidet, liebt den großen Auftritt und will seine Braut verzaubern. Außer Sie heißen James Bond oder es wird Ihnen regelmäßig ein Oscar verliehen, gibt es heute kaum Gelegenheiten, Smoking zu tragen. Also wann, wenn nicht jetzt? Wer es noch aufsehenerregender möchte, trägt den Smoking mit weißer Jacke. Aber nehmen Sie bitte beim Einkaufen einen Freund zur Beratung mit! Schließlich wollen Sie nicht aussehen wie ein Rentner auf einer Kreuzfahrt.
Accessoires: Fliege, Kummerbund.
Der Cut-Träger
Wer im Cut heiratet, beweist Stil und Mut! Zum Cut gehören eine gestreifte Hose, eine silbergraue Weste, ein weißes Hemd und der Plastron, ein breiter, silbergrauer Schlips. Noch ist der Cut in Deutschland eher selten anzutreffen, aber nach Meinung von Oliver Zaurins, Inhaber von Zaurins –the Tailor in Hamburg, erfreut er sich zunehmender Beliebtheit: ‚Ich sehe immer mehr Herren, die sich für den Cut entscheiden. Allerdings kommen sie meist aus elitären Kreisen und erwarten auch von ihren Hochzeitsgästen, sich in entsprechend gehobenem Stil zu kleiden.’ Der Cut wird ausschließlich vormittags oder am frühen Nachmittag getragen – und bedeutet also für den Bräutigam, dass er sich für den Abend umziehen muss.
Nur noch selten sieht man heutzutage den sogenannten Stresemann, bestehend aus einer schwarz-grau gestreiften Hose, einem schwarzen oder anthrazitfarbenem Jackett mit Spitzkragen, einer hellgrauen Weste und einem weißen Hemd mit silbergrauerKrawatte mit oder ohne Krawattennadel. Dazu werden schwarze Schuhe, meist aus Lackleder, getragen.
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