Etwas Altes
Zunehmend beliebt wird auch in Deutschland der Brauch, zur Hochzeit ‘etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes und etwas Blaues’ zu tragen. Üblicherweise ist das Strumpfband blau, und von der Mutter oder Großmutter borgt man sich ein altes Schmuckstück. Neu ist meist das Brautkleid. Anders bei Jana: Sie hat das alte Brautkleid ihrer Mutter ‘recyclet’.
Janas Mutter, die in den 60er Jahren in Prag heiratete, hatte das inzwischen vergilbte Spitzenkleid zwanzig Jahre lang im Keller der Familie im kanadischen Ontario aufbewahrt. Von dort aus gelangte es nach Thessaloniki (wo Jana damals arbeitete) zu einer Schneiderin, die sich an die Reinigung und Umarbeitung begab. Zur Hochzeit von Jana und Peter in Buckow in der Märkischen Schweiz kam das Brautkleid wieder zu neuen (alten) Ehren.

- Jana im Brautkleid ihrer Mutter aus den 60er Jahren
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