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Handschuhe für die Braut

Verschieden Brauthandschuhe von Poirier.
Foto: Poirier

Brauthandschuhe sind ein sehr zeremonielles Accessoire. Ebenso wie Schleier und Brautstrauß unterstreichen sie die Bedeutung des Rituals der Eheschließung und würdigen den feierlichen Anlass der Trauung.

Die Tradition der Handschuhe reicht dabei weit zurück: Früher trug Frau sie zu jeder Gelegenheit, sei es bei der Gartenarbeit oder während einer Fahrt mit dem Auto. So gehörten bis in die fünfziger Jahre natürlich auch zur Garderobe jeder Braut Handschuhe.  

Heutzutage sind Brauthandschuhe weniger ein Muss als vielmehr modisches Accessoire, mit dem man je nach Geschmack und Belieben sein Brautkleid betonen oder aufwerten kann. Mit dem richtigen Handschuh-Modell kann man auch im schlichten Hochzeitskleid einen auffallenden und extravaganten Auftritt erreichen.

Verschiedene Materialien und Hersteller

Die Handschuhe müssen auf das Kleid der Braut abgestimmt werden. Dementsprechend fertigen viele bekannte Designer gleich passende Brauthandschuhe zu ihren entworfenen Kleidern. Aber auch Mode- und Dessouslabels wie Apart und Poirier bieten verschiedenste Modelle an.

Besonders Farbe und Stoff der Handschuhe sollten mit denen des Brautkleids identisch sein. Darum bestehen auch Brauthandschuhe zumeist aus Materialien wie Organza, Satin, Samt und Tüll. Auch feine Stickereien und Details wie Perlen und Strasssteine sind üblich.

Längen und Arten von Brauthandschuhen

Die Länge des Handschuhs wird vom Daumen bis zum Ende des Accessoires gemessen. Was Farben und Längen betrifft, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

  • Der kurze Brauthandschuh ist eine weniger formelle Variante, die vor allem bei ungezwungeneren Hochzeiten und zu Brautkleidern mit langen Ärmeln gewählt wird. Meist sind hier die Hände komplett bedeckt.

  • Der klassische Brauthandschuh ist der beliebteste seiner Art. Der Handschuh reicht nicht ganz bis zum Ellenbogen, sondern endet kurz darunter. Es gibt ihn sowohl in schlichten Varianten, als auch mit aufwendigen Verzierungen und Stickereien.

  • Der Ellenbogen-Handschuh ist dem Klassiker sehr ähnlich, reicht allerdings bis knapp über den Ellenbogen.

  • Der Opern-Handschuh ist die formellste und edelste Variante. Er reicht bis zum Oberarm und hat seinen Namen aus dem 19. Jahrhundert, als die Damen zum Opernbesuch noch ebensolche langen Handschuhe trugen.

Neben den verschiedenen Längen unterscheiden sich die Handschuhe auch in der Art, wie sie Hand und Finger bedecken. Üblicherweise umfassen Handschuhe die gesamte Hand. Um es der Braut einfacher zu machen, gibt es zudem Stülp-Brauthandschuhe, die die gesamte Handfläche freilassen und nur durch ein Band am Mittelfinger gehalten werden. Eine weitere Möglichkeit sind fingerlose Handschuhe, die den Ringtausch ebenfalls erleichtern.

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