Reis werfen – eine der bekanntesten Hochzeitstraditionen

Die Tradition das Brautpaar bei der kirchlichen Trauung mit Reis zu bewerfen ist schon sehr alt – manche sagen, die Tradition geht bis ins alte Rom zurück.
Das bestreuen oder bewerfen des Paares mit Reis, soll den Frischvermählten Glück und Segen bringen. Der Reis steht bri der Trauung als Symbol für Fruchbarkeit, ebenso wie andere Getreidesorten oder Samen. Man wünscht dem Brautpaar auf diese Weise, dass Sie bald eine Familie gründen mögen.
Wann wird das Reis werfen in den Ablauf der Zeremonie eingebaut?
Das Reis werfen kommt immer nach der Trauungszeremonie, ob in der Kirche oder beim Standesamt. Wenn das Paar aus dem Amt oder der Kirche tritt, wird es von den Gästen mit dem Reissegen begrüßt. Vorab sollte die Brautmutter oder einer der Trauzeugen, den Reis an die Gäste verteilen, so dass alle bereit sind, wenn das Brautpaar nach der Trauung kommt.
Warum wird die Tradition heute nicht mehr so oft praktiziert?

Das Streuen von Reis ist heutzutage an sehr viele Orten verboten, weil der Reis erhöhte Unfallgefahr durch Ausrutschen darstellt. Außerdem ist es hinterher oft mühsam den Reis wieder zu entfernen, gerade bei Kopfsteinpflaster. Fragen Sie am besten vorher bei der Kirche oder dem Standesamt nach, ob es in Ordnung ist, das Brautpaar nach der kirchlichen Trauung mit dem Reissegen zu begrüßen.
Oftmals hört man auch, dass der ungekochte Reis hinterher von Vögeln gefressen wird, die davon erkranken. Dies stimmt nicht. Allerdings gibt es in einiges Orten bereits Taubenplagen und das Füttern der Vögel ist dort generell nicht erlaubt. Dies trifft dann auch auf das Werfen mit Reis zu.
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