Das Erstellen einer Hochzeits-Gästeliste

- Foto: Wildberry studio + design
Die Gästeliste ist zweifellos einer der wichtigsten Punkte bei der Hochzeitsplanung, denn an der Anzahl der Gäste orientiert sich nicht zuletzt die Hochzeitslocation, der Caterer oder das Rahmenprogramm der Hochzeitsfeier. Ob die Hochzeitsfeier groß ausfallen oder eher im familiären Kreis stattfinden soll, hängt natürlich auch vom Budget ab. Daher empfiehlt es sich, erst einmal eine vorläufige Gästeliste zu erstellen, die zur Orientierung der weiteren Planung dient. Die Gästeliste kann später immer noch angepasst oder erweitert werden.
Die ersten Schritte beim Anlegen einer Gästeliste
1. Der innere Kreis: Eltern, Geschwister, Großeltern, Trauzeugen, beste Freunde.
Machen Sie Brainstorming – und gehen sie dabei von Innen nach Außen vor. Wer steht Ihnen am nächsten, wer sind die engsten Vertrauten? Auf wen wollen Sie auf keinen Fall verzichten? Das können selbstverständlich Personen aus dem Verwandten- und dem Freundeskreis sein.
2. Der mittlere Kreis: Weitere nahe Verwandte wie Onkel, Tanten, Cousins und enge Freunde.
Nachdem Sie den kleinsten Kreis festgelegt haben, notieren Sie, wer Ihnen noch nahe steht und auf der Gästeliste Ihrer Hochzeit wenn möglich einen Platz erhalten sollte:
3. Der äußere Kreis: Entfernte Verwandte, geschätzte Bekannte, Arbeitskollegen, Vereinsmitglieder etc.
Schließlich folgt ein weiterer Kreis von jenen Gästen, die Sie zwar sehr schätzen, mit denen Sie aber keinen engen oder regelmäßigen Kontakt pflegen. Die Kreise können natürlich beliebig ausgeweitet werden, je nach Größe der geplanten Hochzeitsfeier und Budget.
Tipps für die Gästeliste

- Foto: Wildberry Studio + Design
Vergessen Sie beim Anlegen der Gästeliste nicht, auch den jeweiligen Partner und gegebenenfalls die Kinder der Gäste einzuplanen. Entscheiden Sie sich hingegen für eine kinderfreie Hochzeit, haben wir hier einige hilfreiche Tipps für Sie. Auch eine Hochzeitseinladung ohne Begleitung ist möglich, sollte jedoch sensibel kommuniziert werden.
Sprechen Sie sich auf jeden Fall mehrmals mit Ihrem Partner ab und beziehen Sie gegebenenfalls die Wünsche Ihrer Eltern mit ein, denn diese können die verwandtschaftlichen Grade und Besonderheiten oft sehr gut einschätzen.
Pflegen Sie wichtige Geschäftskontakte, so ist abzuwägen, ob auch für diese eine Einladung zur Hochzeit angebracht sein könnte. Denn gerne werden Hochzeitsfeiern in Zeiten des grenzüberschreitenden Networkings zur Intensivierung der Geschäftsbeziehungen genutzt.
Sprengt Ihre Gästeliste den Rahmen, können Sie einen ausgiebigen Polterabend feiern. Denn während die Anzahl der Hochzeitsgäste oftmals begrenzt ist, bietet der viel günstigere und keiner Etikette unterliegende Polterabend - je nach Location - Raum für viel mehr Gäste als die offizielle Hochzeitsfeier.
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